Ich bin’s, Christina! Über Heuschnupfen, eine Katerliebe und die Türklingel

Jetzt sitze ich also an meinem Schreibtisch und überlege, was ich Euch über mich erzählen könnte. Das ist gar nicht so einfach – ich versuche es einfach mal mit den kleinen Dingen, die ich mag und mich glücklich machen. Das ist das, was mich an anderen Menschen auch am meisten interessiert: wofür das Herz schlägt und worauf es ankommt. In diesem Sinne: Hallo, ich bin es, Christina.

Ich entdecke gerne Relikte aus alten Zeiten. Ganz besonders laut schlägt mein Herz an Orten, die die Zeit überdauert haben und man es ihnen ansieht. Wie zum Beispiel Clärchens Ballhaus in Berlin, dass ich an meinem 32. Geburtstag bei einem Ausflug in die große Stadt zufällig gefunden habe. Wenn die Fassade ein wenig bröckelt, die alten Fenster immer noch da sind und das Grün drum herum wächst, wie es will – für viele ist es nicht mal einen Blick wert, ich hingegen kann mich nicht satt sehen an den vielen Geschichten, die solche Orte erzählen.

Blumen, immer wieder Blumen. Weil sie Farbe bringen, in die Wohnung und irgendwie auch in meine Gedanken. An nicht so guten Tagen, wenn die Seele gedrückt ist, laufe ich oft los und stelle mir einen Strauß Blumen bei meiner Floristin zusammen. Immer ein wenig wild, viel Rot und Rosa. Gerberas mag ich nicht so, Löwenmäulchen dafür sehr!

Voilà: Hugo! Der erste Kater, der mich erobert hat. Lustigerweise wohnt er im Haus nebenan, kommt aber jeden Tag bei uns vorbei. Meistens nur, um ganz ungeniert einen Snack abzugreifen. Manchmal bleibt er länger, schnurrt und sucht meine Nähe. Ich arbeite viel von zu Hause aus und wenn er da ist, ist’s gleich viel gemütlicher. Er ist ein kleiner Vagabund und klappert mehrere Hinterhöfe ab – zu uns kommt er aber am liebsten, da bin ich mir sicher. 🙂

Meine zweite Hälfte, seit über 10 Jahren. Kennengelernt haben wir uns in der Stadt, in der wir groß geworden sind: Coburg. Unser Zuhause ist seit 4 Jahren Leipzig. Eine gemeinsame Wohnung, ein kleiner Garten, ein (sozusagen) Adoptivkater – viel mehr braucht es nicht. Wir haben viel hinter uns, die leichten Zeiten und die schweren Momente. Alles was noch kommt: weiterhin zu Zweit.

Stellt mich mitten in der Natur ab und ich bin zufrieden. Dabei pfeife ich auf meine Gräser- und Pollen-Allergie und laufe einfach los. Das war schon als Kind (damals noch täglich) mein happy place. Mit den Nachbarsjungen durch die Felder rennen, am Fluß spielen und Maiskolben klauen. Auf dem Land geht’s ruhiger zu, anders. Mich hat das rückblickend sehr geerdet und geprägt. Kein Wunder also, dass ich meine Brautpaare am liebsten im Grünen fotografiere. 🙂 Nirgendwo sonst ist man, finde ich, so nah bei sich selbst und gleichzeitig so frei.

Wenn ich könnte, wäre ich nur unterwegs. Aber auf meine Art: eine ruhige Art. Ich reise von Herzen gerne und komme jedes Mal voller Energie und Inspiration zurück. Dafür braucht es keinen fetten Reiseführer oder tausend Tipps. Der Nase nach, links abbiegen wenn ich mag und ausruhen, wenn mir danach ist. Ich reise niemals mit der Angst, etwas zu verpassen. Das Beste passiert sowieso durch Zufall. (Das könnte man auch gut allgemein aufs Leben übertragen, oder?). Das Fenster zum Meer gehört zu einer Fähre, die mich letztes Jahr von Amsterdam nach Schottland gebracht hat. Drei Woche mit dem Auto durch dieses großartige Fleckchen. Eine Reise, die ich nicht vergessen werde!

 

Und sonst so?

 

Im Zweifel: Bauchgefühl

Mein Humor ist trockener als viele denken

Weinen ist mein Ventil und ich hab aufgehört, es zu unterdrücken

Mit 1 Punkt das Mathe-Abi bestanden. Danach konnte mich nicht mehr viel schocken.

Voll und ganz introvertiert – mein innerer Akku ist mir heilig.

Ich esse immer mehr als mein Bauch schafft. Am liebsten Burger – den besten gibt es in Paris bei Blend Burger!

Liebste Farbe: Blau – Liebster Duft: Lavendel

Das letzte Buch, das ich gelesen habe: Super und dir? von Kathrin Weßling

Liebster Film: So wie wir waren

Ein großer Wunsch: Einmal einen Wal sehen

Rezept gegen Nervosität: Videobotschaften meiner kleinen Freundin Madita an mich

Wenn es an der Tür klingelt … verstecke ich mich 🙂

C’est tout – das war’s. Sollten wir uns persönlich kennenlernen, hört Ihr das Lachen zu meinem trockenen Humor. Ohne Lachen geht es für mich nie. Nicht die schlechteste Aussicht,oder? 🙂

Schön, dass Ihr hier seid.

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