Über mich

Wie schön, dass Ihr hier seid!

Ich bin Christina Vetesnik, Hochzeitsfotografin aus Coburg und Leipzig, mit einem Herz für Nostalgie und Poesie.



Bilder sind für mich mehr als schöne Momente. Ich mag, dass sie die Zeit überdauern. Dass wir uns an ihnen festhalten können, um Erinnerungen zu konservieren. Leise Momente, Wärme und eine Prise Komik sammle ich mit meiner Kamera am liebsten. Ich mag die schönen Dinge. Dinge, die eine Geschichte erzählen. Wie alte Möbelstücke oder Fotografien. Ich suche die Poesie in den kleinsten Momenten – das Unscheinbare zu entdecken ist für mich ein Zauber, den ich auch in meinen Bildern ausdrücke.  Mein introvertiertes Wesen liebt intensive Momente, tiefe Gespräche und Bedeutung im Tun und Sein. Ich halte mich gerne im Hintergrund, ein lautes Leben brauche ich nicht zum glücklich sein. Von einem alten, französischen Landgut mit Lavendelfeldern träume ich. Meine Träume sind mir heilig – die findet nicht jeder realistisch. Aber das müssen sie nicht immer sein. Einen Traum lebe ich bereits: Fotografin zu sein.

 

Ich liebe die Nostalgie vergangener Zeiten. Die Melancholie des Seins. Farben, Formen, Licht, Schatten – ich bin Ästhetin. Ich bin kein Konkurrenzmensch und auch nicht „höher, schneller, weiter“. Muse und Inspiration finde ich in der Kunst. Deswegen habe ich auch ein abgeschlossenes Studium der Kunstgeschichte. Das Betrachten und Erleben von Kunst ist wie ein weiches Bett, in das ich mich fallen lasse, wenn ich Abstand brauche von der Welt, meinen Gedanken und etwas Ruhe finden will. Ich liebe das Kino – Filme wie The Virgin Suicides, Swimming Pool und Call Me By Your Name lassen mich nicht los.  Ich schwärme für bemerkenswerte Frauen und liebe feminine Mode. So oft es geht versuche ich meinen Sinnen etwas Gutes zutun. Wenn ich es eine Weile vergesse, spüre ich das sofort. Zum Glück habe ich eine kleine Bibliothek an Kunstbüchern, ein Lieblingsrestaurant ums Eck und einen freien Geist. Manchmal ist es aber einfach nur eine liebe Erinnerung, die meiner Seele gut tut.

 

Die Kamera und ich – eine Romanze, die bleibt



Eines der ersten Fotos, das ich gemacht habe, war von meinem Goldhamster Freddy. Verwackelt, viel zu nah dran, wenig Freddy, dafür viel Teppich. Seitdem sind gut 25 Jahre vergangen. Kameras gab es bei uns zu Hause schon immer – die Leidenschaft fürs Fotografieren hat mir mein Papa schon früh vorgelebt. Mit 16 sagte eine Freundin zu mir, dass mir die analoge Kamera in der Hand sehr gut stehen würde. Das Kompliment gefiel mir, denn ich empfand es genauso.

Kurze Zeit später fing das an mit mir und dem Fotografieren.  Anfangs viele Fotos von Blumen. Und von meinen Füßen. Irgendwie musste ich ja anfangen die Technik dahinter zu verstehen. Ich bin Autodidaktin – meine Neugier und Leidenschaft für Bilder hat mich motiviert zu Lernen wie nichts anderes. Schon damals habe ich das Fotografieren oft mit dem Entdecken versteckter und verwunschener Orte verbunden. Das ist heute noch meine liebste Kombi: irgendwo sein, wo ich noch nie war und mit dem Blick durch die Kamera den Ort entdecken. Wie ein Filter – das für mich Wesentliche deutlicher sehen. Als Instagram noch eine kleine, unbekannte App war, fing ich an zu teilen, was bzw. wie ich Dinge sehe. Das wurde schnell ein ziemlicher Erfolg. Mittlerweile ist Instagram eine Individualität fressende Marketing-Maschine geworden und ich bin zurück zum Anfang: eine Kamera in der Hand, ein offenes Herz und wache Augen – für all die Momente, die noch für mich kommen.

 

Hochzeiten und ich – ein großes Glück

„Könntest du dir vorstellen, unsere Hochzeit zu fotografieren?“ Eine Freundin fragte mich das an meinem 30. Geburtstag. Zwischen zwei Gläsern Gin Tonic sagte ich Ja. Zum Glück! Ein Jahr später fotografierte ich ihre Hochzeit. Soweit hatte ich meine Komfortzone selten verlassen. Und wieder: zum Glück! Die Bilder waren ein voller Erfolg, die Reaktionen darauf beflügelnd. Einen Monat später hatte ich die erste offizielle Anfrage für eine Hochzeitsreportage. Manchmal kommt es anders, als wir denken. Manchmal kommt es so, wie es kommen soll. Auf jeder Hochzeit, die ich begleiten darf, lebe ich einen kleinen Traum. Menschen und Momente beobachten, alles mit meinem eigenen Blick darauf dokumentieren, mich in den Tag fallen lassen – für mich ist das ein großes Glück.

Ich mag Harmonie, Empathie und das Freuen füreinander und miteinander. Wo sonst findet sich all das gebündelt, wenn nicht auf Hochzeiten. Vor wenigen Jahren noch hätte ich nicht gedacht, dass mein Weg mich hierher führt. Zu Euch und Eurem Tag.Ich glaube wenig an Zufälle. Viel mehr an einen Traum, den ich die ganze Zeit verinnerlicht hatte. Es gehörte Mut, Leidenschaft und das Vertrauen anderer in mich und meine Kunst dazu, ihn umzusetzen. Eure Hochzeit ist Euer Hafen der Ehe. Eure Hochzeit ist irgendwie auch mein Hafen. Angekommen bei dem, was ich liebe: das Fotografieren. Frei weg vom Herzen, so wie ich es mag.

 

 

Wenn Ihr mehr über mich erfahren möchtet – auf meinem Blog erzähle ich über die großen und kleinen Dinge, die ich mag. Solltet Ihr noch Fragen zu meiner Arbeit, meinem Stil und wie eine Hochzeitsreportage, insbesondere das Brautpaar Shooting bei mir abläuft, dann hilft Euch ein Blick in mein FAQ. Für Eure Anfragen könnt Ihr mir über das Kontaktformular jederzeit eine Nachricht schicken. Ich freue mich!